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Henne ♀  Rebhuhn  ♂ Hahn

 

Rebhuhn gilt als sehr gefährdet

Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist der "Vogel des Jahres" 2026 in Deutschland. 

Es lebt auf Wiesen, Feldern und Brachflächen und leidet stark unter der intensiven Landwirtschaft mit großflächigen Monokulturen und Pestiziden. Auch der Verlust von Hecken, Feldrändern und Brachen haben seine Lebensgrundlage massiv eingeschränkt. Laut NABU sind die Bestände in Deutschland seit 1980 um rund 87 Prozent zurückgegangen. Das Rebhuhn gilt als sehr gefährdet und war 1991 schon einmal Vogel des Jahres. Eine naturverträgliche Landwirtschaft, mehr ökologischer Anbau und weniger Ackergift würden dem Hühnervogel helfen. Der NABU-Slogan für das Rebhuhn lautet daher: "Für Felder voller Leben!"

In den frühen Morgen- und späten Abendstunden ist der typische raue, schnarrende Ruf des Rebhuhn-Männchens zu hören. Es ist am markanten Bauchfleck auf dem graubraunen Gefieder zu erkennen. Gut getarnt scharren und picken Rebhühner auf dem Boden, suchen nach Nahrung oder nehmen Sand- und Staubbäder. Der scheue Hühnervogel zeigt sich selten und wenn, dann oft im Familienverbund.

Beim Rebhuhn sehen Hahn und Henne auf den ersten Blick sehr ähnlich aus.
Ein spezifisches optisches Merkmal ist der Hufeisenfleck (Bauchfleck):
Der Hahn trägt auf der unteren Brust fast immer diesen deutlichen, dunkelbraunen Fleck in Form eines Hufeisens.
Bei Hennen ist dieser Fleck meist deutlich kleiner, unvollständig oder fehlt gänzlich.

 

Der wichtigste Grund für den Rückgang der Rebhühner ist die Intensivierung der Landwirtschaft und der Rückgang der Insekten, da junge Rebhühner in den ersten Lebenswochen auf Insekten und Spinnen als Nahrung angewiesen sind.

Vogel des Jahres 2026

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