Steckbrief

 

Wiedehopf (Upupa epops)

 

Der Balzruf des Männchens ist ein dreisilbiges „upupup“.

Daher kommt auch sein wissenschaftlicher Gattungsname „Upupa“.

 

Deutschland hat den Wiedehopf zum „Vogel des Jahres 2022“ gewählt!

Der auffällige, aber scheue Vogel kommt hierzulande bisher selten vor. Seine Population ist gefährdet, da es aufgrund fehlender Lebensräume immer noch wenige Brutpaare gibt.

Doch der Bestand dieses wärmeliebenden Vogels wächst, ein klares Anzeichen des Klimawandels.

 

Aussehen: Er ist einer der auffälligsten heimischen Brutvögel mit gestreiften Flügeln, einer aufstellbaren orangenen Haube und einem langen Schnabel.

Größe: ca.26 - 29 cm

Nahrung: Größere Insekten, deren Larven, andere Wirbellose und kleine Wirbeltiere.

Bestand: 800-950 Brutpaare in Deutschland.

Nest: Halbhöhlen in Bäumen, Felsspalten, Gebäudenischen, Nistkästen.

Lebensraum: Der Wiedehopf benötigt halboffene bis offene insektenreiche Landschaften. Weinberge, Obstgärten.

Als Zugvogel verbringt er den Winter in Afrika.

 

Die Redewendung "Er stinkt wie ein Wiedehopf!" bezieht sich auf das Abwehrverhalten der Vögel, vor allem während der Brutzeit. Er kann zur Verteidigung über die Bürzeldrüse ein übelriechendes Sekret absondern.

Vogel des Jahres

 

Wiedehopf: Vogel des Jahres 2022

Zufallsbild

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